Gender und Beton!
ekkehard_kreutter_2010304.gif Im Werkstattbereich taucht die "Genderfrage" genauso auf wie in allen anderen Bereichen.

Hier kann geübt werden, wie diese Thematik leicht und unverkrampft bearbeitet werden kann. Als Beispiel eine Sitzungsbetreuung, eine Prüfungsleistung in der Studierenden anderen Studierenden etwas beibringen. Thema: Gießen einer Betonplatte.

Die Ausgangsthese: Unwissenheit ist ein Hauptproblem von Ungleichbehandlungen. Das gilt nicht nur für Männer und Frauen!
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Beton ist ein Material dass vornehmlich von Männern (Bauarbeitern), bearbeitet wird. Im Seminar wurde festgestellt: Beton wird auch nur mit Wasser, Sand und Zement zusammengerührt und diese Technik ist erlernbar!

Das Gefühl, ein solches Material beherrschen zu können und sich in einer Betonplatte zu verewigen, ist toll und keineswegs geschlechtsspezifisch.

Nach dem Workshop kann jede Person herusfinden, wie sich dieses Material subjektiv anfühlt und kann sich dazu positionieren.

Diese Phänomene sind auf alle Techniken in der Werkstatt übertragbar. Die Gederfrage taucht auf weil Menschen sozialisiert werden und nicht weil Materialien oder Werkzeuge geschlechtsspezifische Merkmale haben.

Die Erfahrung macht kompetent und führt zu bewussten Entscheidungen ob die Arbeit mit Beton gefällt oder nicht. So simpel kann das sein!
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wir basteln uns jetzt ein Kreuz



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