"Widerstand & zweites Leben"
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In allen Lernprozessen gibt es Widerstände!

Lernen bedeutet Veränderung. Altbekannte Rezepte werden durch Erweiterung des Repertoires in Frage gestellt. Veränderung ist deshalb auch schmerzhaft. Schmerz fordert Schutz und somit Widerstand. Eine Widerstandsform besteht darin, die Zeugnisse der eigenen Entwicklung nicht anzuerkennen und die Produkte in der Einrichtung, in diesem Fall die Werkstatt der Fachhochschule, zu belassen.

Eine wichtige pädagogische Aufgabe ist es, mit diesen Belegen tatsächlich vollzogener Entwicklung, wertschätzend umzugehen und diese aufzuheben. Dafür habe ich einen Lagerraum eingerichtet. Oft werden die Kunstwerke dann am Ende des Studiums abgeholt und bekommen dann die nötige Anerkennung.

Viele Objekte verbleiben aber in meiner Obhut. Einige bekommen dann ein zweites Leben indem sie in Kunstwerke eingebaut werden die auf dem Campus zu sehen sind. Das brauche ich als Lehrer, auch um meine Erfolge sichtbar zu machen.

Diese Figuren sind aus zurückgelassenen Masken entstanden. Sie sind im Haus 2 auf dem Campus der FH-Hannover, Blumhardtstraße 2, in der obersten Etage zu sehen.
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Reflex
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